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Lexikon zum Basteln

Basteltechniken

Die Serviettentechnik ist eine Basteltechnik, bei der Serviettenmotive mit Hilfe eines speziellen Serviettenklebers auf glatte Oberflächen geklebt werden. Als Untergrund eignen sich Blumentöpfe, Pappe, Holz, Ziegel u.a.

Der Untergrund sollte glatt sein, damit das Serviettenmotiv später keine Falten wirft und nicht reißt. Außerdem sollte der Untergrund hell sein, da die Farben des Serviettenmotivs später transparent wirken und auf dunklen Flächen nicht so gut zur Geltung kommen; eventuell mit heller Farbe bemalen.

Von der Serviette wird nur die oberste Lage verwendet, sonst blättert das Motiv später ab. Da der Kleben farblos ist, aber doch Spuren auf dem Untergrund hinterlassen kann, ist es ratsam vorher die Umrisse für den Kleber auf dem Untergrund zu markieren. Der Kleber wird sparsam auf dem Untergrund aufgebracht und nach leichtem Antrocknen, wird das Serviettenmotiv aufgelegt. Mit einem weichen Pinsel oder einem Schwamm wird das Motiv von der Mitte nach außen fixiert und sparsam nochmal mit Kleber bestrichen.

Mit dieser Basteltechnik können kleine und große Bastler schnell und problemlos schöne Ergebnisse erzielen. Dies ist wohl auch der Grund warum die Serviettentechnik nach ihrem Boom in den 90igern, heute immer noch sehr beliebt ist. Serviettentechnik wird häufig mit anderen Maltechniken z.B. der Acrylmalerei kombiniert. Ähnlich funktioniert Decoupage oder Decopatch, bei der statt der Serviette ein hauchdünnes Decopatchpapier verwendet wird; dieses ist nicht so transparent wie das Serviettenmotiv.

 
 

Serviettentechnik - Lexikon zum Basteln (Druckansicht)